Infrarotlicht (seit 1967 bekannt und angewandt) ist eine Tiefenwärmestrahlung, die den Körper mit Energie auflädt. Infrarotsaunen, auch Infrarotwärmekabinen genannt, nehmen einen immer größeren Stellenwert im Bereich Sauna ein. Die Infrarotstrahlung wirkt durch niedrigere Erwärmung auf den Körper weniger belastend und ist somit Kreislauf schonend. Manche eingefleischte Saunagänger stehen dieser Art des Warmbadens/Körperreinigung skeptisch gegenüber, Mehrfachnutzer wiederum schwärmen geradezu von der direkten Strahlenerwärmung, dem Sonnenlicht nachempfunden. Die sanfte Körpererwärmung erfolgt durch direkte Bestrahlung = Temperaturen durchschnittlich ca. 50°C. * Die Wirkungsweise von Infrarotstrahlen: Die homogene Strahlenverteilung (keine Punktstrahlung) in unseren guten Kabinen schließt weitestgehend Elektro- und Magnetstrahlen aus. Kurzwellige Infrarotstrahlen: direkte Körperbestrahlung (80%) vergleichbar mit der Sonne, wirkt in den tieferen Blutgefäßen, Körpertemperatur steigt auf ca. 38,5°C, geminderte Umgebungserwärmung (20%) Langwellige Infrarotstrahlen: wirkt bereits auf den obersten Hautschichten. Starke Erwärmung der Umgebungsluft, jedoch bei bestimmten Erkrankungssymtomen notwendig. Die Heizwärme (schnelle Aufheizung) kommt aus sog. Strahlern: Magnesium-, Flächen- oder Keramikstrahlern. Die Wärme beträgt bei trockener Luft zwischen 25°C und 80°C - je nach Belieben. Die Strahlen erzeugen im Körper - bei ca. 20-30 Minuten Wärmebad - eine Tiefenwirkung und finden Anwendung bei Verspannungen und Erkältungskrankheiten. |
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